Deutsche Delegation bewertet WRC19

  • Am 22. Februar traf sich in Berlin im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur die deutsche WRC19-Delegation. Alle an der Konferenz beteiligten Bereiche waren aufgefordert, im Rahmen der eintägigen Veranstaltung die WRC-Ergebnisse in ihrem Fachgebiet darzustellen und zu bewerten. Der Amateurfunk wurde durch Bernd J. Mischlewski, DF2ZC, vertreten. Bernd hatte am 1. Januar das Referat Frequenzmanagement von Ulli Müller, DK4VW, übernommen.

    DF2ZC berichtete über die aus Sicht der deutschen Funkamateure durchweg positiven Entscheidungen zur Erweiterung des 50-MHz-Bands auf 50,0–52,0 MHz. Daneben zeigte er den Teilnehmern auf, weshalb gerade das 6-m-Band aus Sicht der Funkamateure so attraktiv ist: das „Magic Band“, das zeitweise Charakteristika der Kurzwellenausbreitung aufweist, sich manchmal aber wieder wie ein reines UKW-Band verhält. Anhand der Sporadic-E-Ausbreitung erläuterte Bernd, dass gerade das, was die Kommerziellen seinerzeit gestört hat – wenn im TV-Band I im Sommer zeitweise der regionale Sender durch spanisches oder italienisches TV überlagert wurde – für die Funkamateure einen der Reize des Bandes ausmacht. Das kam anscheinend an: Nach seiner Präsentation wurde DF2ZC in der anschließenden Pause mehrfach auf seine interessante Darstellung angesprochen und musste Fragen zu 50 MHz und dem Amateurfunk beantworten.

    (Foto: Claudia Guerzoni)

    Quelle: http://www.darc.de/nachrichten…elegation-bewertet-wrc19/