Das Tor zur Welt in Zeiten der Corona-Krise

  • Dieser Tage durchleben wir eine bizarre Situation: Wegen der Corona-Krise sind Schulen geschlossen, Veranstaltungen abgesagt oder verschoben, das öffentliche Leben ist zurückgefahren, es bestehen Reisebeschränkungen und vielerorts bleiben oder arbeiten Menschen vermehrt zu Hause. Was waren doch gleich einige der Stärken des Amateurfunkdienstes? „Grenzenlose Kommunikation“ und „Völkerverständigung“ gewinnen dieser Tage folglich eine besondere Relevanz.

    "Elektromagnetische Wellen überwinden alle Grenzen und die Kommunikation mit unseren Funkfreunden in aller Welt kann helfen soziale Kontakte aufrecht zu erhalten", erklärt Werner Bauer, DJ2ET. "Insbesondere in diesen Zeiten ist es wichtig, die sozialen Kontakte zu pflegen und die Gemeinschaft mit Leben zu füllen. Gerade für die älteren YLs und OM, die diese Situation besonders betrifft ist es wichtig, Kontakt zu halten. Und dies ist unter uns Funkamateuren, mit unserer weltweiten Vernetzung, gegeben", so das Vorstandsmitglied.

    Wann hatten Sie das letzte Mal ein ausgiebiges QSO über ein Relais? Eine Idee könnte auch sein, die regulären OV-Abende auf die Ortsfrequenz zu verlegen. Oder geben Sie sich lieber dem Fernweh hin beim Kontakt mit einer DX-Station in fernen Ländern? Auch sonst gibt es viele Beschäftigungsmöglichkeiten rund ums Shack. Gibt es noch ein unvollendetes Bastelprojekt in der Schublade? Wie wäre es, sich mit einer neuen Betriebsart zu beschäftigen? Auch das Auffrischen der eigenen Telegrafie-Kenntnisse kann eine andauernde Beschäftigung darstellen. Fazit: Der Amateurfunkdienst bietet auch dieser Tage viele Beschäftigungsmöglichkeiten und darüber hinaus viel Potenzial für soziale Kontakte auf unseren Frequenzen. Wir hören oder sehen uns auf den Bändern! Und: Bitte bleiben Sie gesund!

    Quelle: http://www.darc.de/nachrichten…-zeiten-der-corona-krise/