Antennenmast, Vorschläge, Ideen etc...

  • Hallo zusammen!


    Meine Regierung hat mir diese Woche einen 4m hohen Antennenmast (plus Antennenhöhe) genehmigt, juhu :-) !!!

    Manchmal muss man einfach nur lieb und geduldig sein :-D.


    Der Mast wird neben meiner "Funkhütte" im Garten stehen. An dem Mast soll voraussichtlich eine X-50 installiert werden und als erster Abspannpunkt für einen endgespeisten Draht dienen.


    Nun stellen sich mir diverse Fragen.

    Welches Mastmaterial (Alu, Stahl verzinkt, GFK, ???), welche Materialstärke, reichen 32mm Alu, das erscheint mir recht instabil für eine permanente Lösung?

    Muss bei 4 M schon abgespannt werden? Ohne Abspannseile wäre mir das natürlich lieber, mit geht aber auch, 3 Spannpunkte müssten realisierbar sein (an der Gartenhütte, Rutsche und hinten am Baum. Abspannung sollte nicht auf den Boden herunterführen damit mein Sohn beim Spielen sich da nicht "den Kopf abtrennt".

    Der Mast wird voraussichtlich rundherum frei stehen. Reicht da eine Eindrehbodenhülse als Fußpunkt?

    Kann ich einen 4m Fahnenmast mit etwa 40mm Durchmesser nehmen (diese gibts bei Amazon schon für 25€, kann das was taugen?).

    Zwingend eine Erdung mittels Tiefenerder (Kreuzerder oder ähnliches vorsehen?)

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    Etwa ein Meter rechts neben die Gartenhütte soll der Mast hin. Links wäre mir lieber, nur dann schaffe ich es nicht die Sicherheitsabstände einzuhalten.

    Evtl lässt sich mittels Abstandshalter der Mast an zwei Punkten an der Gartenhütte einspannen.

    Für Ideen, Anregungen, Vorschläge etc von den Erfahrenen OM und YL bin ich sehr dankbar und offen gegenüber.

    Sollte halt alles irgendwie noch optisch "erträglich" sein :-)

    Vielen Dank im Voraus,

    73, de DH1ST, Stefan

  • Ich nochmal...


    ich biete gerne den einen oder anderen Kaffee sollte jemand Lust haben mich an meinem Heimat QTH (Bardowick) zu besuchen um mir evtl vor Ort ein paar Tipps zu geben ;-)


    73, Stefan

  • Hi Kurt!


    Ich habe heute mal ganz kurz entschlossen bei Ebay Kleinanzeigen einen gebrauchten Teleskopmast für kleines Geld ergattert.

    Zu halten wird das ganze mit einer Bodenhülse und zwei 40cm Mauerhaltern die an der Gartenhütte verschraubt werden gebracht.

    Der Mast ist recht massiv, und unter Verwendung von nur 2 oder 3 Elementen muss ich das auch nicht abspannen. Nach dem Betrieb könnte ich sogar den Mast bis auf das letzte Element ablassen.

    Die Mauerhalter kommen Mitte der Woche. Mal schauen wann ich dazu komme das aufzubauen. Wenn Interesse besteht werde ich gerne weiter berichten.

    Ob ich es Montag zu Stumpf schaffe weiß ich noch nicht. Werde mich auf dem Fielddayplatz aber auf alle Fälle blicken lasse.

    Ist ab gleicher Stelle wie letztes Mal, richtig?


    Viele Grüße, Stefan

  • Hallo Stefan,


    Bin gerade nicht in der Nähe, sonst könnte ich auch mal vorbeischauen ;) .


    Wenn Du abspannen willst dann wird eine Bodenhülse, meiner Meinung nach, genügen. Ich habe sei 2 Jahren einen ca. 4 m Mast ohne große Abspannung in einer Bodenhülse stehen. Allerdings ist da nur ein kleiner Draht dran. Das ist auch ein "billiger" Baumarktmast, der schnell an den zusammengesteckten Enden anfängt zu rosten . Abgespannt habe ich den nicht großartig.


    Mein Favorit wäre als Dauerlösung aber ein verzinkter oder Edelstahlmast . Und dann einfach ein kleines Loch buddeln und ein oder zwei Sack fertig Zement mit einem 40er oder 50ger Kunststoffrohr eingießen. Am besten 15-20 cm unter der Grassnarbe , dann sieht man später auch den Beton nicht, habe ich mit meinem großen Mast auch so gemacht .

    Es sieht dann so aus als würde der Mast aus dem Gras wachsen, hi,^^. Und mit der Kunstoffhülse kannst du den dann auch mal wieder heraus nehmen um an der Antenne was zu machen . Sonst muss das ganze ja klappbar gemacht werden , oder du brauchst ne höhere Leiter.


    73 Martin DO2MAD

  • Moin Martin,


    vermutlich wird sich der Mast im Laufe der Zeit bei mir auch noch verändern.

    Ich denke, ob es wirklich so ist wird die Praxis zeigen, habe ich gerade eine taugliche Lösung gefunden.


    Wie gesagt, der mAst kommt unten in eine Bodenhülse und wird an zwei weiteren Punkten auf den ersten zwei Metern in mauerhalter gespannt welche and er Gartenhütte befestigt werden.

    Das Unterste Rohr hat nen Durchmesser von 55mm (glaube ich), das Nächste hat eben 4mm weniger.

    Ich werde auch an dieser Stelle nur maximal 3 Elemente nutzen.

    Die übrigen beiden Elemente nutze ich dann als gegenüberliegenden Abspannpunkt für den Draht.

    Ich werde weiter berichten und auch gerne ein paar Bilder zeigen wenn es voran geht.

    Am Mittwoch sollen die Mauerhalter kommen. Ob ich es am Wochenende gleich schaffe die auch anzubauen bezweifele ich, da ich am Samstag die Geburtstagsfeier meines Sohnes noch auf dem Zettel hab :-)


    Bis dahin, 73 de DH1ST

  • Guten Tag zusammen!


    Also ich habe jetzt im Prinzip die oben stehende Variante jetzt umgesetzt und war gestern Abend bereits in der OV Runde mit dabei.

    Mehr als ca. 5,5 Meter Fußpunkthöhe der Antenne sind allerdings nicht drin, ohne dass der Haussegen schief hängt.

    Auf dem einen Foto, etwas schlecht zu erkennen, meine J-Pol Antenne in einem Installationsrohr, provisorisch mit Kabelbinder am Mast befestigt. Nach dem Betrieb schiebe ich den Mast wieder zusammen und es gibt auch mit der XYL keine weiteren Probleme *malaufholzklopf* ;-).

    Der Schiebemast, den ich gebraucht über Ebay Kleinanzeigen günstig geschossen habe, ist nun mit zwei Mauerhaltern direkt mit der Hütte verschraubt und zum Boden hin steht das Ganze in einer Schraubhülse die man in der Regel für Wäschespinnen oder Sonnenschirme verwendet.

    Demnächst wird in der Nähe noch ein bis zwei Kreuzerder eingeschlagen damit der Mast wenigstens ein Minimum an Erdung erfährt.


    Mein Standort an sich ist nicht so gewaltig gut, zumindest was UKW angeht. Direkt hinter der Antenne eine Eiche (im Winter wirds wohl wenier stören), gegenüberliegend das Haus und Geländehöhe gerade bei 8m über NN (sofern die Geodaten die mir zur Verfügung stehen, stimmen).


    Dafür hat mich gestern der Arno/DG1AS in Bienenbüttel noch schwach etwa S1 aber noch gut verständlich wie er sagte, gehört. Und Kurt/DF6HZ in Salzhausen, was ja im Endeffekt auch nicht so wahnsinig weit weg ist, aber hinter der Eiche liegt, konnte mich auch noch gut verstehen. Ich werde mich demnächst noch um eine Dauerhafte UKW Antenne kümmern, wobei hier noch die Abstimmung mit der XYL erfolgen muss.. (das ganze Leben ist ein Kompromiss, HI).


    Hier nun die Bilder:


    IMG_20170712_212043.jpgIMG_20170720_200548.jpg


    Das Dach der Hütte wird diesen Sommer noch neu gemacht und die Hütte ansich noch gestrichen. Dann kann ich innen im Shack mich an die Stromverteilung und Arbeitsplatzeinrichtung machen. Das geht aber auch zu den kühleren Temperaturen :-).


    Das wars auch schon.


    73, de DH1ST, Stefan :-)

  • Hallo Stefan,


    Das sieht doch schon toll aus :thumbup::thumbup:


    Und die Eiche kann man bestimmt noch zum Langdraht hochziehen mißbrauchen :-)


    Ich denke für den Sommer brauchst Du noch eine Klimaanlage für die Hütte , das wird bei Sonneneinstrahlung bestimmt schön warm da drin .


    Danke für den Bericht .


    73 Martin - DO2MAD

  • Moin Martin,


    jahaaaa, das wird ordentlich warm da drin! :-)

    Muss man halt mal ein wenig Durchzug machen (seitlich ist ein kleines Fenster drin), dann geht es schon. Und so richtig Sommer gibts ja hier nun leider auch nicht mehr.


    Ja, die Eiche kann man auch als Langdraht Abspannpunkt verwenden, werde aber denke ich trotzdem den Mast nehmen. Mal schauen. Kurwelliges ist dann gleich dran nachdem ich mit UKW fertig bin. Immer schön eines nach dem Anderen :-)


    Viele Grüße,

    Stefan.